Audiobook A1.2 for Learning German 💡🎓 | Lina ist neu in Deutschland
8 de October de 2023Book in German (A2+, B1, B2) for Listening and Reading Practice 🎓✅
8 de October de 2023Welcome to our Audiobook Series „Lina ist neu in Deutschland“ in which you can join Lina on her journey as she learns German from the A1.1 to the B1.2 level. On this page we have prepared the complete transcript of the A1.1 level which is full of valuable phrases, expressions and grammar structures that you can use yourself in your next conversation in German ✅.
When you see an underlined word, you can move your cursor over it to find its vocabulary explanation 💡. This way you can also increase your vocabulary base! We hope, you enjoy this unique learning resource and improve your German a lot.
Complete Transcript of the Audiobook
A1.1 - Kapitel 1: Willkommen in Deutschland
Hallo! Kennst du schon Lina? Lina ist eine junge Frau, sie kommt aus Spanien, aus der Hauptstadt Madrid. Sie ist beliebt und hat viele Freunde. Und eine Freundin heißt Ana. Ana kommt aus Chile, aber sie wohnt jetzt in Köln. Das ist eine Stadt in Deutschland. Lina besucht Ana und möchte drei Monate in Köln bleiben. Ein neues Abenteuer beginnt für Lina!
Ana: „Hallo?“
Lina: „Hallo Ana! Hier ist Lina, wie geht es dir?“
Ana: „Ahhh, hallo Lina! Super! Mir geht es gut und dir?“
Lina: „Es geht mir gut, aber ich bin müde.“
Ana: „Ja, Fliegen macht immer müde. Wo bist du gerade?“
Lina: „Ich bin schon in Düsseldorf am Flughafen.“
Ana: „Oh, toll! Möchtest du einen Kaffee trinken? Ich kenne ein schönes Café!“
Lina: „Ja, gern! Ich nehme jetzt den Zug und bin in 45 Minuten in Köln. Bis gleich!“
Lina ist am Flughafen in Düsseldorf und möchte mit dem Zug nach Köln fahren. Sie hat zwei Koffer und einen großen Rucksack. Überall sieht und hört Lina Deutsch: Die Menschen sprechen auf Deutsch und auch auf den Schildern liest Lina deutsche Wörter. Es gibt auch Informationen auf Englisch. „Das ist gut“, denkt Lina.
Am Flughafen gibt es viele Menschen: Lina sieht einen Mann. Er hat zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Sie lachen. Auch seine Frau lacht. Die kleine Familie ist glücklich, weil sie in den Urlaub fahren. Der Mann kauft etwas zu essen und zu trinken: „Hallo, ich möchte gern einen Kaffee, einen Orangensaft und für meine Kinder ein Brötchen mit Salami“, sagt der Mann.
„Ich habe auch Hunger“, denkt Lina. Sie kauft ein Brötchen mit Käse und trinkt einen schwarzen Tee. Jetzt hat Lina wieder viel Energie! „Oh nein, mein Zug!“, ruft Lina.
A1.1 - Kapitel 2: Die Zugfahrt
Lina sucht den Bahnhof und schnell findet sie ihren Zug. „Dort steht mein Zug“, freut sich Lina. Sie steigt ein. Auf ihrer Fahrkarte steht Sitzplatz Nummer 16. Sie sucht ihren Platz und liest die Zahlen. „13,14,15,16! Hmm … Ich habe den Sitzplatz Nummer 16, aber hier sitzt ein junger Mann!“, denkt Lina.
Lina: „Guten Tag! Entschuldigung, ich glaube, das ist mein Sitzplatz.“
Stefan: „Du hast Recht! Tut mir leid! Ich nehme die Nummer 15. Der Sitzplatz ist frei. Ich bin Stefan und wie heißt du?“
Lina: „Ich heiße Lina. Woher kommst du?“
Stefan: „Ich komme aus Köln, aber ich arbeite auch manchmal in Barcelona. Und du? Woher kommst du? Du kommst nicht aus Deutschland, oder?“
Lina: „Oh toll! Nein, ich komme aus Madrid und ich besuche meine Freundin Ana in Köln. Ich finde Deutschland sehr interessant!“
Stefan: „Spanien ist auch sehr schön!“
Lina: „Das stimmt! Sprichst du Spanisch, Stefan?“
Stefan: „Ich spreche leider nur ein bisschen Spanisch. Im Büro spreche ich immer Englisch. Und ich habe keine Zeit für einen Sprachkurs. Du sprichst sehr gut Deutsch! Warum kannst du so gut sprechen?“
Lina: „Danke! Ich lerne seit ein paar Monaten Deutsch in der Online-Sprachschule Lengura. Es gibt eine besondere Methode und ich kann die Grammatik sehr leicht verstehen. Ich finde, Deutsch lernen bei Lengura ist sehr effektiv und macht viel Spaß.“
Stefan: „So heißt die Schule?“
Lina: „Ja!“
Stefan: „Das ist toll! Es funktioniert, dein Deutsch ist sehr gut. Hast du Hunger? Ich habe hier zwei Äpfel. Möchtest du einen Apfel essen?“
Lina: „Nein, danke! Ich habe keinen Hunger. Ich trinke gleich mit meiner Freundin Ana einen Kaffee. Und vielleicht essen wir auch einen Kuchen.“
Stefan und Lina sprechen fast die ganze Zugfahrt. Dann schaut Lina aus dem Fenster: Eine Frau joggt auf der Straße und Kinder spielen mit einem Hund. Sie freut sich auf ihr Leben in Deutschland, aber sie ist auch ein bisschen nervös: „Sind alle Leute hier nett? Und finde ich schnell neue Freunde? Spreche ich schon gut Deutsch?“ Dann sagt Stefan etwas.
Stefan: „Oh, wir sind da! Wir müssen aussteigen. Herzlich Willkommen in Köln!“
Lina nimmt ihre Koffer und ihren Rucksack und steigt aus dem Zug. Das Wetter in Köln ist super. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint. „In Deutschland regnet es nicht immer“, denkt Lina und lacht. Lina schaut nach links und nach rechts. Wo ist Ana? Plötzlich hört sie eine Stimme:
Ana: „Linaaa! Hallo! Willkommen in Deutschland!“
Lina: „Hallo Ana! Danke!“
Ana umarmt Lina und lacht. Jetzt steigt auch Stefan aus dem Zug.
Lina: „Ach ja, das ist Stefan!“
Stefan: „Hallo Ana! Freut mich! Aber ich muss jetzt ‚Tschüss‘ sagen. Ich arbeite in einem Reisebüro und mein Chef wartet schon auf mich. Wir organisieren Reisen nach Spanien. Die Deutschen lieben Spanien! Tschüss Lina! Tschüss Ana! Lina, du hast meine Handynummer!“
Lina: und Ana: „Tschüss, Stefan!“
A1.1 - Kapitel 3: Im Café Schönbrunn
Ana nimmt Linas Koffer. Zusammen gehen sie in das Café Schönbrunn. Das Café hat einen kleinen Garten und auf den Tischen sind rote und gelbe Blumen. „Das ist schön“, denkt Lina.
Ana: „Wollen wir draußen sitzen? Es ist so schönes Wetter.“
Lina: „Das ist eine tolle Idee. Hier ist ein kleiner Tisch!“
Dann kommt eine Kellnerin mit einem Stift und einem Papier in der Hand.
Kellnerin: „Guten Tag! Was möchten Sie bestellen?“
Ana: „Ich möchte einen Apfelsaft und ein Stück Schokoladenkuchen. Und du, Lina?“
Lina: „Ich möchte gern einen Kaffee mit Milch und ein Stück Apfelkuchen mit Sahne.“
Kellnerin: „Tut mir leid, wir haben heute leider keinen Apfelkuchen. Möchten Sie die Speisekarte sehen?“
Lina: „Ja, bitte.“
Sofort bringt die Kellnerin die Speisekarte. „Bestimmt finde ich einen leckeren Kuchen“, denkt Lina. Lina liest die Wörter, aber alles ist auf Deutsch. Ana sieht, dass Lina nicht alles versteht und ein bisschen Hilfe braucht.
Ana: „Ich helfe dir! Isst du gern Obst? Schau mal, es gibt hier einen Birnenkuchen. Magst du Birnen?“
Lina: „Ja, ich mag Birnen. Toll! Dann nehme ich diesen Kuchen.“
Die Kellnerin kommt mit den Getränken und Kuchen. „Guten Appetit!“, ruft Ana. Linas Kaffee ist sehr stark, aber sie liebt starken Kaffee. Die Freundinnen sprechen über Linas Reise mit dem Flugzeug und dem Zug.
Ana: „Und Stefan? Er ist sehr hübsch, oder? Und total sympathisch!“
Lina: „Stimmt, er ist wirklich sehr sympathisch, aber hübsch? Ich weiß nicht, Ana!“
Plötzlich schaut Ana auf die Uhr: „Oh, es ist schon sehr spät. Wollen wir nach Hause gehen? Wir müssen leider mit dem Taxi fahren. Mein Auto ist kaputt.“
Sie rufen die Kellnerin und bezahlen. Ana ruft bei einer Taxifirma an. Schon fünf Minuten später ist das Taxi da.
Ana: „Guten Tag! Wir möchten bitte in die Ehrenfelder Straße fahren.“
Taxifahrer: „Alles klar!“
Das Taxi fährt los und Lina sieht den Fluss. Am Horizont sieht sie auch die Kathedrale von Köln. „Wow, die Kathedrale ist sehr groß“, denkt Lina. Nach zehn Minuten kommen sie bei Anas Wohnung an.
Taxifahrer: „So, wir sind da. Hier ist die Ehrenfelder Straße Nummer 153.“
Lina: „Wie viel kostet es?“
Taxifahrer: „Das macht 17,50€, bitte.“
Ana: „Hier sind 20€.“
Taxifahrer: „Vielen Dank! Ich wünsche euch einen schönen Nachmittag!“
Lina: „Danke! Ich wünsche Sie auch einen schönen Nachmittag!“
Ana: „Ihnen! Ich wünsche ‚Ihnen‘ auch einen schönen Nachmittag!“
Lina: „Ach stimmt, danke! Das habe ich gestern bei Lengura gelernt. Es ist Dativ, weil ‚ einen schönen Nachmittag‘ Akkusativ ist.“
A1.1 - Kapitel 4: In Anas Wohnung
Ana öffnet die Wohnungstür und sie gehen hinein. Ana zeigt Lina ihr Bett. Das Zimmer ist klein, aber es hat einen Balkon.
Ana: „Morgens scheint die Sonne in dein Zimmer! Das ist normalerweise mein Arbeitszimmer, aber ich kann auch in der Küche arbeiten. Oder in der Schule.“
Ana ist Spanischlehrerin in einer Schule und lebt seit zwei Jahren in Köln. Die Kultur, das Leben und die Menschen sind in Deutschland ganz anders als in Chile, aber Ana fühlt sich wohl. Auch sie lernt Deutsch bei Lengura. In einem A1 Kurs haben sie und Lina sich kennengelernt. Anas Wohnung hat drei Zimmer: Ihr Schlafzimmer, das Arbeitszimmer und Utes Zimmer. Ute ist Anas Mitbewohnerin und macht im Moment ein Praktikum in München.
Am Nachmittag schreibt Lina ihrer Familie in Madrid: „Ich bin jetzt in Köln und alles ist gut. Ich bleibe drei Monate bei Ana und mein Zimmer ist sehr schön und hell“, schreibt sie auf ihrem Handy.
Am Abend kochen Ana und Lina zusammen das Abendessen. Es ist Freitag und schon 19 Uhr. Sie möchten Nudeln mit Tomatensoße kochen. Das ist Anas Lieblingsgericht!
Ana: „Lina, kannst du die Tomaten schneiden? Dann schneide ich die Zwiebeln.“
Lina: „Ja, klar! Das Wasser für die Nudeln kocht auch schon! Wie viele Tomaten soll ich schneiden?“
Ana: „Du kannst fünf Tomaten schneiden. Wir brauchen auch noch Basilikum und Parmesankäse.“
Lina: „Alles klar!“
Ana: „Morgen ist Wochenende! Was möchtest du am Wochenende machen?“
Lina: „Hmm, ich weiß es nicht. Hast du eine Idee?“
Ana: „Ich kann dir gern die Stadt zeigen und wir können einkaufen.“
Lina: „Shoppen?! Ja, gern! Und ich möchte auch den Kölner Dom sehen!“
Ana: „Gute Idee! Das machen wir!“
Und schon ist das Essen fertig! Lina und Ana decken den Tisch. Ana macht ein bisschen Musik an, Lina zündet eine Kerze an. „Jetzt können wir essen“, denken sie.
Lina: „Stefan hat heute im Zug gesagt, es gibt einen neuen Kinofilm: Monster im Keller. Möchtest du morgen Abend ins Kino gehen?“
Ana: „Ja, gern! Aber ist das ein Horrorfilm?“
Lina: „Ja, genau.“
Ana: „Hmm ... ich mag Horrorfilme nicht. Ich finde Liebesfilme schön! Und möchtest du Stefan einladen? Vielleicht möchte er mit uns ins Kino gehen!“
Lina: „Stefan?! Ja, warum nicht! Er kann nur ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ sagen. Ich schreibe Stefan jetzt einfach eine Nachricht mit meinem Handy.“
Die beiden Frauen räumen die Küche auf und sehen auf die Uhr. Es ist schon spät und beide sind sehr müde. „Gute Nacht!“, ruft Ana. „Gute Nacht und schlaf schön“, antwortet Lina. Lina liegt im Bett und ihre Augen sind schon fast geschlossen. Dann bekommt sie eine Nachricht. Es ist Stefan!
Was schreibt Stefan? Möchte er auch ins Kino gehen? Welchen Film werden sie schauen? Und was passiert am nächsten Tag?