Book in German (A2+, B1, B2) for Listening and Reading Practice ðâ
8 de October de 2023A1 German Dialogue: The 17 Most Important Questions for Beginners
14 de September de 2024You have already listened to our exciting German audiobook for Beginners A1.1 - A2.1 âPrinz sucht Prinzessinâ on our YouTube channel? Great! On this page we provide you with the full transcript of this audiobook. Read it slowly and carefully because we integrated a ton of everyday vocabulary and expressions and wrote it with the grammar of the beginners level â .
When you see an underlined word, you can move your cursor over it to find its vocabulary explanationðĄ. This way you can also increase your vocabulary base. We hope, this treasure helps you a lot to improve your German and speak with more confidence in your next conversation.
Complete Transcript of the Audiobook
Kapitel 1:
Prinz Gustav lebt mit seinen Eltern, dem KÃķnig und der KÃķnigin, in seinem Schloss. Jetzt mÃķchte er gerne heiraten. Er sucht eine Frau. Viele Prinzessinnen mÃķchten gerne einen reichen Prinzen wie Gustav heiraten.
Aber Gustav sucht eine ganz besondere Prinzessin. Sie soll sehr sensibel sein. Prinz Gustav ist nÃĪmlich auch sehr sensibel. Er hasst Streit und mag keine Konflikte. âWenn meine Frau nicht so sensibel ist wie ich, versteht sie mich nichtâ, denkt er. âUnd ich verstehe meine Frau nicht. Dann streiten wir und sind unglÞcklich. Das mÃķchte ich nicht.â
Also steigen er und sein Diener in eine Kutsche und fahren durch alle LÃĪnder. Sie suchen eine besondere Prinzessin fÞr Gustav. Wenn sie in ein neues Land kommen, fragt der Diener: âWo wohnt denn die Prinzessin dieses Landes?â
âSie wohnt im groÃen Schlossâ, antworten die Leute.
Der Prinz fÃĪhrt zum Schloss, steigt aus und klopft an die TÞr. âIch mÃķchte die Prinzessin sehenâ, sagt er. âGerneâ, sagen die WÃĪchter. âMÃķchten Sie sie vielleicht heiraten?â âIch weià nichtâ, sagt der Prinz. âIst sie sehr sensibel?â âNein, neinâ, sagt der WÃĪchter. âSie ist sehr robust, diskutiert gerne und hÃķrt laute Musik.â
âDann ist es nicht die richtige Frau fÞr michâ, sagt der Prinz enttÃĪuscht. Er steigt in seine Kutsche und fÃĪhrt wieder weiter.
Viele Monate vergehen. Prinz Gustav findet nirgendwo eine richtige Prinzessin. Alle modernen Prinzessinnen klettern auf BÃĪume oder gehen auf laute Partys: Manche spielen sogar FuÃball oder schlafen gern im Zelt und haben abends schmutzige Kleidung und schmutzige Gesichter. Sie sind laut und streiten mit ihren Eltern und ihren Geschwistern.
Am Ende der langen Reise ist Prinz Gustav sehr enttÃĪuscht. âDas sind doch keine richtigen Prinzessinnenâ, sagt er zu seinem Diener. âSie sind Þberhaupt nicht sensibel. Kommâ, wir fahren wieder nach Hause.â
Kapitel 2:
Prinz Gustav ist wieder in seinem Schloss. In der Nacht kommt ein schweres Gewitter. Es regnet und regnet, es blitzt und donnert. Prinz Gustav hat groÃe Angst. Er liegt in seinem Bett und steckt den Kopf unter das Kissen. âDas ist ein schreckliches Gewitter!â, denkt er. âAber in meinem Bett ist es schÃķn warm und sicher.â
PlÃķtzlich klopft jemand an die TÞr. âMachâ bitte die TÞr aufâ, sagt der Prinz zu seinem Vater. Der alte KÃķnig geht zur TÞr und Ãķffnet sie. DrauÃen steht eine junge Frau. Sie ist vom Regen ganz nass und ihr ist kalt.
âHalloâ, sagt die Frau. âIch bin eine Prinzessin. Darf ich hereinkommen?â
âDu bist eine Prinzessin?â, ruft der alte KÃķnig. âDas kann ich nicht glauben.â
Die Frau sieht nicht wie eine Prinzessin aus. Ihre Haare sind nass, ihre Kleidung ist nass und ihre Schuhe sind voll Wasser.
âDoch, ich bin eine richtige Prinzessinâ, erklÃĪrt die Frau noch einmal. âIch komme, weil ich den Prinzen kennenlernen mÃķchte. Meine Mutter sagt, der Prinz sucht eine Frau. Ich glaube, ich bin die richtige Frau fÞr ihn.â
âDas glaube ich nichtâ, sagt der alte KÃķnig. âAber komme herein. WeiÃt du, mein Sohn sucht eine richtige, sensible Prinzessin. Aber sensible Prinzessinnen gehen nicht im Regen spazieren und sie werden nicht nass. Sie haben immer eine Dienerin mit einem Schirm.â
âMeine Dienerin ist aber heute krankâ, sagt die Prinzessin. âMir ist kalt und ich bin sehr mÞde. Habt ihr ein warmes Bett fÞr mich?â
âNatÞrlich haben wir ein Bett!â, sagt der alte KÃķnig. âWarte hier! Wir machen im GÃĪstezimmer ein gemÞtliches Bett fÞr dich.â
Kapitel 3:
Der KÃķnig geht zu seiner KÃķnigin und erzÃĪhlt ihr von der jungen Frau. Die KÃķnigin lacht. âDas ist sicher keine Prinzessin. Aber ich mache einen Test mit ihr.â
Sie geht heimlich ins GÃĪstezimmer und legt eine Erbse unter die Matratze. Dann schickt sie die Diener durch das Schloss. âHolt mir die Matratzen aus allen Zimmernâ, sagt sie. âAber nehmt nicht die Matratzen aus meinem Bett und aus dem Bett von Prinz Gustav.â
Die Diener laufen durch das Schloss und holen alle Matratzen. Es sind zwanzig StÞck. Die KÃķnigin legt die zwanzig Matratzen auf das Bett der Prinzessin. Dann legt sie noch zwanzig dicke Decken auf die oberste Matratze. Das Bett sieht jetzt aus wie ein hoher Turm. âDas ist dein Bettâ, sagt die alte KÃķnigin zu der nassen Prinzessin. âHier kannst du heute Nacht schlafen.â âGutâ, sagt die Prinzessin. âDanke.â Sie klettert auf den hohen Turm und legt sich hin. âGute Nachtâ, sagt die KÃķnigin. âSchlaf gut.â
Sie geht zurÞck ins Schlafzimmer und erzÃĪhlt dem KÃķnig von der Erbse unter den Matratzen. âDas ist eine gute Ideeâ, sagt der KÃķnig. âWenn die Prinzessin nicht gut schlÃĪft, wissen wir, dass sie sehr sensibel ist.â
âRichtig! Das ist meine Ideeâ, antwortet die KÃķnigin.
Der KÃķnig ist nicht sicher: âAber unser Sohn braucht eine Frau. Vielleicht ist die Prinzessin nett. Eine Prinzessin muss nicht sensibel sein, denke ich.â
âGustav heiratet, wenn die richtige Prinzessin kommtâ, antwortet die KÃķnigin. âEr hat Zeit. Er ist noch jung.â
Kapitel 4:
Am nÃĪchsten Morgen steht die alte KÃķnigin frÞh auf. Sie klopft an die TÞr der Prinzessin. âGuten Morgenâ, ruft sie. âHast du gut geschlafen?â
âAch, ich habe sehr schlecht geschlafen. Ich bin noch mÞdeâ, jammert die Prinzessin. âDas Bett ist sehr unbequem. Unter der Matratze liegt etwas. Es ist groà und hart. Ich habe blaue Flecken am ganzen KÃķrper. Keine Prinzessin kann in diesem schrecklichen Bett gut schlafen!â
âDas tut mir leid!â, ruft die alte KÃķnigin. Sie lÃĪuft schnell zu ihrem Mann, dann weckt sie ihren Sohn. âDu musst aufstehenâ, sagt sie. âDas MÃĪdchen im GÃĪstezimmer ist die richtige Prinzessin fÞr dich!â
âWarum weiÃt du das?â, fragt Prinz Gustav erstaunt. âSie kann nicht schlafen, weil eine Erbse unter ihren zwanzig Matratzen und ihren zwanzig Decken liegtâ, erklÃĪrt die KÃķnigin. âSie sagt, ihr Bett ist unbequem.â
âDas ist groÃartig!â, ruft der Prinz. âSie muss eine richtige Prinzessin sein. Nur sensible Prinzessinnen spÞren eine kleine Erbse unter zwanzig Decken und zwanzig Matratzen.â
Der Prinz steht aus dem Bett auf und rennt zu der Prinzessin. âIch bin auch so sensibel wie du! Ich mÃķchte dich heiraten!â, ruft er. âMÃķchtest du meine Frau werden?â
Die Prinzessin Þberlegt. âIch weià nichtâ, sagt sie. âDie Betten in deinem Schloss sind so unbequem.â âIch habe noch mehr Matratzen!â, verspricht der Prinz. âDu bekommst ein sehr bequemes Bett. Ich verspreche es dir.â
Seine Mutter nimmt schnell die Erbse aus dem Bett und versteckt sie in ihrer Tasche.
Der Prinz kauft viele neue Matratzen und viele Decken fÞr die Prinzessin. Jetzt ist das Bett sehr hoch. Die Prinzessin schlÃĪft noch eine Nacht in dem Bett und sagt am nÃĪchsten Morgen: âIch habe wie ein Engel geschlafen. Unser Bett ist sehr bequem.â Jetzt ist die Prinzessin einverstanden.
Die beiden heiraten und klettern jeden Abend mit einer hohen Leiter ins Bett. Die Prinzessin versteht den Prinzen und der Prinz versteht die Prinzessin, weil beide sehr sensibel sind. Endlich sind sie sehr glÞcklich.