Easy German Dialogue for Beginners A1 🎓🏆
8 de October de 2023Simple German Conversation for Beginners A1.1 🎓💡
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Complete Transcript of the Conversation
Milica: „Guten Abend, Henry. Na, alles gut?”
Henry: „Hey Milica! Entschuldige bitte. Ich weiß, es ist sehr spät bei dir, oder?”
Milica: „Ja, es ist 11:00 Uhr abends! Ist etwas passiert? Warum scheint die Sonne bei dir? Und bist du nicht zu Hause?”
Henry: „Nein, Milica. Ich mache gerade eine Reise. Ich bin in Sydney, in Australien! Hier ist es 9:00 Uhr morgens und es sind 25 Grad.”
Milica: „Oh, wie schön! Das habe ich nicht gewusst! Und erzähl mal! Wie ist es in Australien?”
Henry: „Ja, es ist toll, aber … ich habe ein großes Problem. Vielleicht kannst du mir helfen!”
Milica: „Schieß’ los!”
Henry: „Ich bin gestern aus Deutschland nach Australien gereist. Ich bin in meinem Hotel angekommen, habe meine Sachen ausgepackt und bin sofort ins Bett gegangen, weil ich von der Reise sehr müde war.”
Milica: „Okay, ja, logisch! Das kann ich verstehen.”
Henry: „Und heute möchte ich einen Ausflug machen, aber ich kann meinen Reisepass nicht finden! Ich habe schon in meiner Jacke und in dem Hotelzimmer gesucht. Er ist weg!”
Milica: „Oh je! Hast du schon in deinem Koffer geschaut … und in deinem Rucksack? Oder hast du die Hotelrezeption angerufen? Frag’ dort mal!”
Henry: „Ich habe schon überall geschaut! Ich kann ihn einfach nicht finden! Ich habe ihn wahrscheinlich verloren. Oh Mann, was soll ich machen? Ich kann ohne meinen Reisepass nicht zurück nach Deutschland fliegen!”
Milica: „Ach, Henry, keine Sorge! Wir finden schon eine Lösung! Meinem Bruder ist das auch letztes Jahr passiert. Er war im Urlaub in Spanien und hat seinen Reisepass verloren.”
Henry: „Ach ja? Und was hat dein Bruder gemacht?”
Milica: „Mein Bruder hat die deutsche Botschaft angerufen. Sie haben ihm gesagt, dass er am nächsten Tag kommen soll. Er ist zur Botschaft gefahren und hat einen neuen Pass beantragt.”
Henry: „Das kann man einfach machen? Und hat das nicht sehr lange gedauert?”
Milica: „Nein, nein. Es war ein Notfall, deshalb hat mein Bruder schnell einen neuen Reisepass bekommen. Ich glaube, dass du das auch machen kannst! Hast du deinen Personalausweis noch?”
Henry: „Ja, ich habe meinen Personalausweis, nur mein Reisepass fehlt. Warum?”
Milica: „Gut, das ist wichtig! Du brauchst deinen Personalausweis. Du musst ihn der Mitarbeiterin in der Botschaft zeigen. Dann kann sie dir einen neuen Reisepass geben. Such’ mal die deutsche Botschaft in Australien.”
Henry: „Ja, ich schaue gerade im Internet: Aha ja, hier in Sydney gibt es eine deutsche Botschaft! Gott sei Dank Sie ist Nähe von meinem Hotel, aber sie öffnet erst in zwei Stunden.”
Milica: „Ach, super! Dann kannst du später sofort anrufen und hingehen.”
Henry: „Ja, das muss ich später sofort probieren! Vielen Dank, Milica! Jetzt bin ich nicht mehr besorgt. Wie geht es dir denn? Gibt es Neuigkeiten bei dir?”
Milica: „Ja, es gibt große Neuigkeiten …”
Henry: „Wirklich? Erzähle mal!”
Milica: „Ja, gern! Meine Schwester heiratet in ein paar Wochen und wir freuen uns alle sehr.”
Henry: „Oh, wie toll! Sag ihr „Herzlichen Glückwunsch und alles Gute” von mir!”
Milica: „Ja, danke! werde ich machen. Natürlich müssen wir jetzt viele Sachen organisieren: Am Montag sehe ich sie und dann müssen wir nach Stuttgart fahren und die Blumen in einem Blumenladen aussuchen. Ach, und danach müssen wir zu meiner Mutter fahren und über die Dekoration des Restaurants sprechen.”
Henry: „Wow, ihr habt wirklich sehr viel zu tun! Ich bin sicher, dass alles laufen wird. Ist deine Schwester schon nervös?”
Milica: „Oh ja, Henry! Unglaublich! Ich höre den ganzen Tag nur: Ruf’ den Blumenladen an! Denk’ an das Kleid! Bring’ mir die Liste! Wo ist die Torte?”
Henry: „Ich denke, das ist normal. Sie wird heiraten! Du musst ein bisschen geduldig mit ihr sein.”
Milica: „Ich weiß. Du hast Recht! Sag’ mal, Henry! Hast du eine Idee für ein Hochzeitsgeschenk? Du bist so kreativ und ich brauche Inspiration!”
Henry: „Hmm … du kannst ihnen eine Waschmaschine schenken!”
Milica: „Haha, sehr witzig!”
Henry: „Ja, das war nur ein Witz. Hmm ... mal überlegen. Ah! Ich habe die perfekte Idee! Milica, du kochst und backst gern, oder?”
Milica: „Ja …”
Henry: „Du kannst die Hochzeitstorte backen! Was denkst du?”
Milica: „Das ist echt eine tolle Idee ... Aber Henry, ich brauche ein Rezept!”
Henry: „Keine Sorge! Ich habe das beste Tortenrezept der Welt. Es ist das Rezept meiner Oma!”
Milica: „Wow! Von Henrys Oma! Omas machen die besten Torten! Und ist das Rezept schwer?”
Henry: „Nein, es ist ganz einfach: Nimm 1,5 Liter Milch, 7 Eier, 250 Gramm Mehl und 100 Gramm Zucker. Vermische die Zutaten und gib noch 500 Gramm Butter hinzu. Danach kommt die beste Zutat : Schokolade!”
Milica: „Mmh, lecker, Schokolade! Meine Schwester und ihr Mann essen sehr gern Schokolade!”
Henry: „Super! Gib den Teig in eine Backform und backe das Ganze für eine Stunde im Ofen. Siehst du? Ganz einfach!”
Milica: „Das ist wirklich einfach! Kannst du mir das Rezept bitte noch bei Whatsapp schicken? Ich habe die Zutaten schon vergessen!”
Henry: „Haha, ja, na klar, Milica! Ich schicke dir das Rezept gleich bei Whatsapp.”
Milica: „Danke Henry! Deine Idee war super, das ist ein tolles Geschenk für meine Schwester! Aber jetzt müssen wir noch mehr über Australien sprechen. Erzähle mal: Wohin gehst du heute noch? Hast du einen Plan?”
Henry: „Naja, erstmal zur Botschaft …”
Milica: „Ich weiß, ich weiß! Aber ich meine: Wohin gehst du danach? Hast du eine Route?”
Henry: „Oh ja! In dieser Woche möchte ich einige Städte besuchen. Es gibt viele schöne Städte in Australien und ich möchte alle sehen! Am Mittwoch möchte ich zum Beispiel nach Brisbane reisen. In Brisbane gibt es sehr schöne und alte Häuser. Das ist beeindruckend!”
Milica: „Aha, interessant! Ein Freund von mir wohnt in Brisbane. Er hat dort ein Haus. Das ist super schön! Vielleicht kannst du ihn besuchen und ihr könnt Kaffee trinken!”
Henry: „Ach ja? Wie heißt dein Freund? Vielleicht kenne ich ihn auch!”
Milica: „Du kennst doch Martin, oder? Unser Kollege bei Lengura.”
Henry: „Ja, natürlich kenne ich Martin!”
Milica: „Genau! Es ist Martins Bruder: John!”
Henry: „Achso, klar! John! Ich kenne John. Wir haben früher in Deutschland zusammen in einer Schule gearbeitet. Ich habe nicht gewusst, dass er jetzt in Brisbane wohnt. Wie cool!”
Milica: „Ja genau! Er ist im Jahr 2019 nach Australien gegangen! Erinnerst du dich?”
Henry: „Ja, stimmt. Du hast Recht! Ich werde ihn anrufen und sagen, dass ich in Australien bin und wir uns treffen können!”
Milica: „Mach’ das und sag ihm ,Ganz liebe Grüße’ von mir!”
Henry: „Das mache ich gern!”
Milica: „Und wohin reist du am Wochenende? Möchtest du nicht auch ein bisschen Natur sehen? Australien ist bekannt für seine besondere Natur!”
Henry: „Ja, genau! Das ist mein Plan. Am Wochenende reise ich dann mit dem Zug von Brisbane nach Norden. Ich möchte das Great Barrier Reef besichtigen. Der Zug ist super früh: um 4:00 Uhr morgens!”
Milica: „Um 4:00 Uhr schon! Mein Gott, das ist sehr früh! Warum fährst du nicht später?”
Henry: „Ich fahre so früh, weil die Zugtickets morgens billig waren. Mittags und Nachmittags hat das Ticket fast 100 Dollar gekostet.”
Milica: „Oh ja! Das ist sehr teuer! Und was ist das Great Barrier Reef?”
Henry: „Das ist ein bekanntes Riff an der Küste von Australien. Dort gibt es viele kleine Inseln, viele Fischarten und verschiedene Tierarten und das Wasser ist warm und kristallblau.”
Milica: „Oh, wow! Das hört sich sehr gut an. Du musst mir auf jeden Fall Fotos schicken. Ich liebe das Meer und die Natur! Und wohin fährst du danach? Machst du noch einen Stopp?”
Henry: „Nein, ich muss dann leider aus Sydney nach Deutschland zurückfliegen. Ich komme am Dienstagmorgen in Frankfurt an. Ich weiß, du hast viel Stress, aber kannst du mich vom Flughafen abholen?”
Milica: „Ich glaube ja, aber ich bin mir nicht sicher! Mein Auto ist in der Werkstatt. Ich muss es reparieren.”
Henry: „Oh je! Was ist denn passiert?”
Milica: „Das ist peinlich! Ich habe mein Auto geparkt. Hinter mir war ein anderes Auto und ich habe es nicht gesehen. Die Musik war zu laut!”
Henry: „Die Musik war zu laut?”
Milica: „Naja ... das Radio war an und ich habe ein Lied gesungen und mich nicht konzentriert. Und ich habe das Auto nicht gesehen. Jetzt muss ich mein Auto und das andere Auto reparieren! Das wird teuer.”
Henry: „Milica, du bist wirklich keine gute Autofahrerin.”
Milica: „Das stimmt, Henry. Regel Nummer eins: Ich darf nicht singen - und Auto fahren!”
Henry: „Wie lange muss dein Auto in der Werkstatt bleiben?”
Milica: „Der Mechaniker hat gesagt, dass er das Auto in ein paar Tagen repariert. Dann kann ich dich abholen, kein Problem! Aber es gibt auch einen Zug, glaube ich.”
Henry: „Ach ja?”
Milica: „Ja, ich glaube, dass es eine S-Bahn gibt. Das ist die Linie 6.”
Henry: „Die Linie 6, okay …”
Milica: „Ja, lauf’ am Flughafen nach unten in den Bahnhof und nimm die Linie 6 in Richtung Goetheplatz. Sie kommt sehr oft. In 20 bis 30 Minuten bist du im Stadtzentrum.”
Henry: „Okay aha, und kann ich das Ticket online kaufen”
Milica: „Ja, das ist kein Problem! Du kannst mit deiner Kreditkarte auch ein Online Ticket kaufen.”
Henry: „Super! Schreibe mir bitte eine Nachricht, ob du mich abholen kannst oder nicht! Dann weiß ich, ob ich mit der U-Bahn fahren muss.”
Milica: „Ja, das mache ich, Henry! Du, einen Moment bitte …”
Henry: „Kein Problem!”
Milica: „Jemand ruft mich an. Oh! Das ist die Nummer meiner Schwester! Ich glaube, sie ruft an, weil ich ihr helfen muss!”
Henry: „Milica, kein Problem! Wir sehen uns nächste Woche am Flughafen! Ich hoffe, du kannst dein Auto reparieren. Ich muss jetzt auch in die Botschaft gehen!”
Milica: „Alles klar Henry, viel Glück in der Botschaft. Und bitte schreibe mir eine Nachricht, ob du einen neuen Reisepass bekommen hast.”
Henry: „Ja, mache ich! Ich schreibe dir eine Nachricht.”
Milica: „Toll, dann bis nächste Woche! Tschüss!”
Henry: „Tschüss, Milica!”
Milica: „Tschüss, Henry!”