Conversation in German B1-B2 with Native Speakers 🔥🎓
8 de October de 2023Dialogue for Learning German A2.2 💡🎤
8 de October de 2023We hope you liked our German conversation A2 with native speakers on our YouTube channel! Surely you heard a lot of interesting phrases and expressions. This is why we provide you with the full transcript on this page! Now you can study all this useful vocabulary and these practical phrases in order to use them in your next conversation in German.
When you see an underlined word, you can move your cursor over it to find its vocabulary explanation💡. Read the explanations carefully and increase your vocabulary base! Surely this exercise will help you speak with more confidence and also understand the natives better.
Complete Transcript of the Conversation
Henry: „Lisa, jetzt muss ich dir aber erstmal etwas erzählen. Ich hatte ein total verrücktes Wochenende! Wusstest du, dass Fische fliegen können?“
Lisa: „Was?! Du bist ja verrückt! Erzähl‘ mal!“
Henry: „Gerne! Also, am Samstag haben meine Eltern mich in Hamburg besucht. Ich habe ihnen die Stadt gezeigt und wir haben auf dem Markt leckeres Gemüse und Fleisch gekauft. Danach sind wir zu mir in meine Wohnung gegangen. Du weißt ja, ich wohne zusammen mit meinen Freunden Anna und Markus in einer Wohnung am Fluss im ersten Stock.“
Lisa: „Ja, ich weiß! Ihr habt eine tolle, moderne Wohnung!“
Henry: „Genau. Und meine Eltern und ich sind vom Einkaufen nach Hause gekommen, mein Vater hat mir auf dem Balkon mit dem Grill geholfen und meine Mutter hat schon das Gemüse vorbereitet. Und plötzlich ist ein Fisch durch die Luft geflogen!“
Lisa: „Wirklich?! Das kann ich nicht glauben!“
Henry: „Glaub‘ mir! Der Fisch ist einfach durch die Luft geflogen. Mein Vater und ich haben nach unten geschaut und dort haben wir den Sohn meiner Nachbarin gesehen und er hat mit einem Luftballon gespielt. Und der Luftballon hatte die Form eines Fisches.“
Lisa: „Der Fisch konnte also nicht fliegen!“
Henry: „Haha! Nein, natürlich nicht! Es war kein echter Fisch! Wir haben dann gegrillt und Anna und Markus sind gekommen. Sie haben uns gefragt, ob wir auch den fliegenden Fisch gesehen haben. Da haben meine Eltern und ich gelacht.“
Lisa: „Und haben Anna und Markus mit euch zusammen gegrillt?“
Henry: „Ja, genau! Wir haben sie eingeladen! Wir hatten einen leckeren Kartoffelsalat und einen Tomate-Mozzarella-Salat und natürlich viel gegrilltes Fleisch und Würstchen. Anna ist Vegetarierin und für Anna hatten wir gegrillte Paprika und Champignons.“
Lisa: „Mmh … das klingt alles sehr lecker!“
Henry: „Ja, es war sehr lecker und wir hatten wirklich eine schöne Zeit zusammen. Wie war dein Wochenende, Lisa? Was hast du gemacht?“
Lisa: „Ach, nicht so viel. Mein Wochenende war sehr entspannt. Am Samstag habe ich eine Suppe gekocht und ich habe einen Spaziergang gemacht. Am Abend hat mich eine Freundin besucht und wir haben X-Box gespielt und Chips gegessen. Am Sonntag habe ich lange geschlafen, weil ich etwas müde war. Dann habe ich mir schnell die Zähne geputzt, die Haare gekämmt und mich angezogen. Ich musste nämlich schnell mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren.“
Henry: „Echt? Wohin bist du gefahren?“
Lisa: „Ich bin zu meiner Oma gefahren. Sie wohnt in einem Dorf in der Nähe von München. Vom Stadtzentrum München bis zu ihr sind es mit der S-Bahn nur 20 Minuten.“
Henry: „Oh, sehr schön! Und was habt ihr gemacht?“
Lisa: „Wir haben gemeinsam einen Kuchen gebacken und danach einen Film im Fernsehen gesehen. Abends bin ich wieder zum Bahnhof gegangen, um nach Hause zu fahren.“
Henry: „Ach, Großeltern ... Mein Opa hat nächsten Dienstag ... ja, nächsten Dienstag Geburtstag und ich muss noch ein Geschenk für ihn kaufen, aber ich habe keine Idee. Ich glaube, er hat schon alles und er braucht nichts mehr.“
Lisa: „Hmm … mal überlegen! Hmm … Oh, du könntest ihm ein Foto von dir schenken oder noch besser, ein Foto von dir und deinem Opa!“
Henry: „Wow!!! Das ist eine gute Idee. Das mache ich! Ich muss mal auf meinem Computer oder auf meinem Handy schauen, ob ich ein schönes Foto von uns zwei finde.“
Lisa: „Ja, bestimmt findest du ein schönes Foto. Fotos gefallen unseren Großeltern immer und sind ein kreatives Geschenk.“
Henry: „Ja, ich bin deiner Meinung … danke für den Tipp, Lisa. Du hast mich wirklich gerettet.“
Lisa: „Sehr gern! Warte mal, hörst du auch die Musik, Henry?“
Henry: „Ja! Was ist das?“
Lisa: „Ich habe neue Nachbarn und sie hören den ganzen Tag laut Musik. Sie sind seit gestern in der Wohnung. Im Moment werden die Möbel in die Wohnung gebracht und die Bilder aufgehängt. Das haben sie mir erzählt, als ich sie kennengelernt habe. Sie haben mir auch erzählt, dass sie morgen ein neues Sofa bekommen. Das Sofa wird vom Möbelgeschäft bis in die Wohnung gebracht.“
Henry: „Wow, guter Service! Die Möbel sind immer sehr schwer.“
Lisa: „Ja, das stimmt! Und meine Nachbarn sind total sympathisch, aber ich hoffe, dass sie in Zukunft ein bisschen leiser sind. Sie hören nämlich bis morgens um drei Uhr Musik und ich kann nicht schlafen!“
Henry: „Bis drei Uhr hören sie Musik?! Ja, das glaube ich. Vielleicht kannst du mal mit ihnen sprechen. Bestimmt machen sie die Musik dann ein bisschen leiser. Meine Nachbarn sind zum Glück leise und alle sind sehr nett und ich schlafe immer wie ein Stein!“
Lisa: „Du hast Glück!“
Henry: „Ach ja, Lisa, kennst du noch Nadine?“
Lisa: „Nadine … Nadine? Ist das die Deutschlehrerin, die bei dir in der Straße wohnt?“
Henry: „Ja, genau die! Sie kann super gut die Grammatik erklären, sie ist immer sehr motiviert und vor allem, sie ist sehr geduldig und das Beste ist, sie spricht super Spanisch. Ich denke, dass sie toll in unser Team passt.“
Lisa: „Oh ja, das denke ich auch! Und sie hat auch schon viele Jahre Erfahrung, oder?“
Henry: „Richtig! Deshalb möchte ich mich morgen … ja morgen mit ihr treffen. Es gibt ein kleines gemütliches Café am Marktplatz.“
Lisa: „Ja, genau! Das kenne ich! Es ist auch sehr ruhig und man kann gut sprechen.“
Henry: „Das stimmt! Und ich wollte dich fragen, welches Hemd ich anziehen soll. Ein hellblaues oder ein weißes Hemd? Was denkst du?“
Lisa: „Ist das eine romantische Verabredung, Henry?“
Henry: „Nein, nein, das ist ein Bewerbungsgespräch!“
Lisa: „Hmm … dann … dann würde ich das hellblaue Hemd anziehen. Das finde ich schöner.“
Henry: „Hm hm … gut! Dann ziehe ich das hellblaue Hemd an!“
Lisa: „Henry, jetzt muss ich dich aber mal etwas fragen. Ich habe gehört, dass du sehr gut kochen kannst. Hast du eine Idee, was ich heute Abend kochen könnte? Ich koche immer das Gleiche und ich möchte etwas Neues ausprobieren.“
Henry: „Wer hat dir das erzählt? Also, na ja, ich koche nicht super gut, aber man kann es essen. Also, du isst kein Fleisch, oder Lisa?“
Lisa: „Nein.“
Henry: „Nein! Gut! Hmm … welches Gemüse isst du gern?“
Lisa: „Ich esse alles gern! Hmm … am liebsten esse ich Auberginen und Kartoffeln.“
Henry: „Auberginen?! Oh, da habe ich eine tolle Idee! Ich würde einen Auberginen-Kartoffel-Auflauf machen!“
Lisa: „Och, das klingt lecker. Wie würdest du das vorbereiten? Welches Rezept benutzt du normalerweise dafür?“
Henry: „Ich kann dir nachher das Rezept dafür einfach bei Whatsapp schicken. Ich habe letzte Woche dieses Rezept benutzt und der Auflauf war super lecker! Und er ist mit viel Käse!“
Lisa: „Danke! Das Rezept würde ich gerne probieren! Ich liebe Käse!“
Henry: „Och, jetzt bekomme ich auch Hunger! Und ihr? Bekommt ihr auch Hunger? Was ist euer Lieblingsgericht? Welche Zutaten braucht man dafür? In welchen Situationen kocht ihr es? Schreibt einen kleinen Text auf Deutsch in die Kommentare!
Und Lisa, ich muss zum Glück heute nicht kochen. Mein Mitbewohner Markus macht gerade eine Ausbildung zum Koch und er ist gerade in der Küche und kocht etwas Leckeres. Ich kann es schon riechen! Mmmhh …!“
Lisa: „Ach, dann kocht er immer?“
Henry: „Ja, fast immer. Er will alle Gerichte ausprobieren, die er in seiner Ausbildung lernt und er kocht schon echt richtig super!“
Lisa: „Oh, das ist wirklich toll. Und was macht Anna eigentlich beruflich?“
Henry: „Sie studiert Zahnmedizin, weil sie Zahnärztin werden möchte.“
Lisa: „Wow, Medizin?! Ich habe gehört, dass man in diesem Studium sehr viel lernen muss. Stimmt das?“
Henry: „Ja, sie ist wirklich viel in ihrem Zimmer und lernt, aber sie hat auch noch einen anderen Job als Kellnerin hier in Hamburg ... ja, in einem Restaurant, in einer Bar und sie ist wirklich sehr, sehr beschäftigt und diszipliniert. Also, sehr beeindruckend!“
Lisa: „Wirklich sehr beeindruckend! Sie hat Ziele, das finde ich toll!“
Henry: „Ja, ich auch!“
Lisa: „Mein Mitbewohner Oskar ist da ganz anders. Obwohl er früh aufsteht, kommt er oft zu spät zur Arbeit. Er hat schon viele Jobs verloren, aber das ist ihm egal. Er ist morgens zwei Stunden im Bad!“
Henry: „Was? Zwei Stunden? Was macht er denn im Bad? Schläft er in der Badewanne?“
Lisa: „Nein, ich glaube nicht! Er duscht sich, dann höre ich normalerweise, wie er sich die Zähne putzt. Danach rasiert er sich!“
Henry: „Naja, das klingt eigentlich nicht komisch, das finde ich normal.“
Lisa: „Ja, aber wer braucht zum Duschen, Zähneputzen und Rasieren zwei Stunden?“
Henry: „Ja, das ist schon wirklich lange. Deshalb, Lisa, habe ich keine Haare! Ich brauche nur 5 Minuten im Badezimmer!“
Lisa: „Ja, das ist ein großer Vorteil! Hmm, das Problem ist auch, dass wir nur ein Bad haben!“
Henry: „Ach so, oh je! Ja, das würde mich dann auch stören!“
Lisa: „Ja, mich stört es auch, aber bald ist es kein Problem mehr. Er zieht Ende des Monats aus, weil er mit seiner Freundin zusammenzieht.“
Henry: „Na dann ist ja gut.“
Lisa: „Ja, sie ziehen nach Frankfurt. Er ist nett und ich mag ihn, jedoch ist er anstrengend auszieht und ich bin froh, dass er auszieht.“
Henry: „Ja, das glaube ich, Lisa. Das Wohnen in einer Wohngemeinschaft mit anderen Menschen ist nicht immer leicht. Ich habe mit Anna und Markus wirklich viel Glück. Sie sind nicht oft zu Hause, weil sie viel arbeiten. Und weil ich von zu Hause arbeite, ist das gut für mich. Ich kann mich deswegen super konzentrieren.“
Lisa: „Hm, ja klar, das macht Sinn. Aber macht ihr auch manchmal etwas zusammen? Also, geht ihr zum Beispiel zusammen zum Supermarkt oder macht ihr andere Aktivitäten zusammen?“
Henry: „Ja klar! Am Samstag in ... ja, in zwei Wochen werden wir eine Party in unserer Wohnung organisieren.“
Lisa: „In zwei Wochen? Das ist der 13. August, oder? Da bin ich in Berlin!“
Henry: „Ach, wirklich?! Von Hamburg nach Berlin sind es nur 3 Stunden. Lisa, du bist herzlich eingeladen!“
Lisa: „Schön, danke! Ich glaube samstags habe ich Zeit und kann kommen.“
Henry: „Hey, das wäre wirklich toll! Wir sind uns mit dem Thema noch nicht ganz sicher. Anna würde gerne eine Dirty-Dancing Party organisieren und Markus würde gerne eine Star-Wars Party machen.“
Lisa: „Echt? Und du? Was wäre deine Idee?“
Henry: „Also, ich finde eine VIP-Party toll, also mit bekannten Personen. Und dann würde ich mich als James Bond verkleiden.“
Lisa: „Du als James Bond? Haha, das möchte ich sehen!“
Henry: „Mhm!“
Lisa: „Du kannst mir ja noch schreiben, welches Thema ihr nehmt. Ich finde alle drei Themen lustig. Hm, soll ich etwas mitbringen?“
Henry: „Ja! Du könntest einen Salat oder einen Nachtisch mitbringen. Fast alle Gäste bringen etwas mit.“
Lisa: „Und die Getränke?“
Henry: „Die Getränke können wir kaufen. Markus hat ein großes Auto mit viel Platz. So können wir alle Getränke auf einmal kaufen und müssen nicht mit dem Bus oder mit dem Taxi fahren.“
Lisa: „Ja, das ist besser. Aber Henry, hattest du nicht auch mal ein Auto?“
Henry: „Oh ja, du hast recht! Ich habe dieses Auto immer noch, aber es ist schon zwanzig Jahre alt und hat keine Klimaanlage. Im Sommer ist es dann wie in der Sauna!“
Lisa: „Oh! Das kann ich mir sehr gut vorstellen : 30 Grad und keine Klimaanlage!“
Henry: „Ja, und die Fensterheber! Die elektrischen Fensterheber funktionieren auch nicht, das heißt, ich kann die Fenster nicht öffnen. Ich glaube, ich muss mal ein neues Auto kaufen, Lisa.“
Lisa: „Warte mal, war es das alte Auto von deiner Schwester?“
Henry: „Nein. Also, ich habe das Auto vor ein paar Jahren von einer alten Dame gekauft und als wir uns getroffen haben und den Vertrag unterschrieben haben, haben wir auch Kaffee getrunken und ja, einen leckeren Kuchen gegessen. Wir haben uns ... ja ... fast drei Stunden unterhalten! Und du glaubst es nicht! Aber mein Opa und ihr Mann haben an der gleichen Universität studiert und vielleicht kannten sie sich auch persönlich. Die Welt ist manchmal sehr klein!“
Lisa: „Das ist ja wirklich ein Zufall!“
Henry: „Genau. Und du? Was machst du heute noch, Lisa?“
Lisa: „Hmm ... eine gute Freundin aus Panama hat in 3 Monaten Geburtstag, ich möchte ihr gern ein Paket schicken.“
Henry: „Schön! … Warte mal! Ähm … sie hat in 3 Monaten Geburtstag und du möchtest ihr jetzt ein Paket schicken? Warum das denn?“
Lisa: „Haha, ja! Die Post braucht manchmal sehr lange! Sie wollte mir letztes Jahr an Weihnachten Kekse aus Panama nach Deutschland schicken und weißt du, wann die Kekse angekommen sind? Im Mai dieses Jahres! Das Paket war über 6 Monate unterwegs!“
Henry: „Wahnsinn! Und? Haben die Kekse geschmeckt?“
Lisa: „Wir haben die Kekse natürlich nicht mehr gegessen. Sie waren steinhart!“
Henry: „Das kann ich mir sehr gut vorstellen! Und was möchtest du ihr schicken? Auch Kekse?“
Lisa: „Nein, das wäre keine gute Idee. Ich habe ihr einen Brief geschrieben und möchte ihr ein sehr interessantes Buch von meinem Lieblingsautor schicken. Aber ich werde ein paar Karamellbonbons ins Paket legen. Ich denke, das ist kein Problem.“
Henry: „Ja, das kann sein. Karamellbonbons sind immer hart. Und schreibst du gern Briefe, Lisa? Ich glaube, ich habe seit bestimmt 10 Jahren keinen Brief mehr geschrieben!“
Lisa: „Naja, eigentlich schreibe ich nur mit dieser Freundin manchmal Briefe. Meistens benutze ich Whatsapp oder ich schreibe ihr bei Facebook.“
Henry: „Ja, das machen die meisten Leute, aber ich finde Briefe auch schön. Ich denke, ich werde meiner Mutter mal einen Brief schreiben. Sie freut sich sicher darüber!“
Lisa: „Das denke ich auch! Gute Idee!“