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8 de October de 2023Telephone Conversation in German (A2, B1, B2) 📞✅
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Complete Transcript of the Job Interview
Station 1: Telefonanruf
Arbeitgeber (Herr Bräuer): „Steiner GmbH. Bräuer hier.“
Bewerberin (Frau Simons): „Ja, hallo. Hier spricht Maria Simons. Ich habe im Internet gesehen, dass in Ihrem Unternehmen eine Stelle in der Buchhaltung frei ist. Ich wollte fragen, ob Sie immer noch Bewerbungen annehmen.“
Arbeitgeber: „Ja, sicher. Das Bewerbungsverfahren hat erst gestern begonnen. Sie können sich bis zum 14. Mai bewerben.“
Bewerberin: „Ach, das ist ja toll. Können Sie mir bitte sagen, ob es sich um eine Vollzeitstelle oder eine Teilzeitstelle handelt? Ich habe diese Informationen nicht in der Anzeige gefunden.“
Arbeitgeber: „Oh, wirklich? Hm, es handelt sich um eine volle Stelle als Buchhalter.“
Bewerberin: „Alles klar. Und wo genau liegt Ihr Unternehmen?“
Arbeitgeber: „Unsere Firma hat mehrere Standorte. Ich schaue einen Moment, in welcher Stadt wir die Stelle anbieten. Einen Moment bitte. So! Also, die Anzeige ist von unserem Büro in Dresden. Wo wohnen Sie?“
Bewerberin: „Ich wohne in Meißen.“
Arbeitgeber: „Ach ja. Das ist ja in der Nähe! Super.“
Bewerberin: „Ja, können Sie mir bitte erklären, wie der Bewerbungsprozess aussieht? Welche Dokumente von meiner Person darf ich Ihnen übersenden?“
Arbeitgeber: „Schicken Sie uns bitte Ihr einseitiges Bewerbungsschreiben und Ihren aktualisierten Lebenslauf mit Bild. Natürlich interessieren uns auch Ihre bisherigen Erfahrungen. Dazu können Sie uns einfach Ihre Arbeitszeugnisse schicken.“
Bewerberin: „Vielen Dank! Gern stelle ich Ihnen die Dokumente zusammen und übersende Sie Ihnen per Email. Oder würden Sie den Postweg bevorzugen?“
Arbeitgeber: „Nein, aus Gründen des Umweltschutzes können Sie uns Ihre Dokumente einfach und unkompliziert per Email senden. Vielen Dank!“
Bewerberin: „Sehr gerne! In der Anzeige steht, dass Sie auch mein polizeiliches Führungszeugnis brauchen.“
Arbeitgeber: „Ja, das ist richtig. Sie können es aber gerne nachreichen. Manchmal dauert es ein bisschen, bis Sie das Zeugnis bekommen.“
Bewerberin: „Ach super! Und was wäre dann der nächste Schritt?“
Arbeitgeber: „Unser Team wird Ihre Bewerbung evaluieren und dann werden wir uns bei Ihnen zurückmelden, entweder per Email oder per Anruf. Wenn Ihr Profil zu unserem Unternehmen passt, werden Sie zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen. Danach entscheiden wir, welcher Bewerber die Stelle bekommt.“
Bewerberin: „Vielen Dank für die Erklärung! Ich hätte dann noch eine letzte Frage, Herr Bräuer: Sollte ich eine positive Antwort erhalten, in welchem Monat könnte ich anfangen, bei Ihnen zu arbeiten?“
Arbeitgeber: „Gute Frage! Das Arbeitsverhältnis würde im Juni beginnen.“
Bewerberin: „Super, danke.“
Arbeitgeber: „Aber gerne doch! Haben Sie noch weitere Fragen, Frau Simons?“
Bewerberin: „Nein, vielen Dank! Ich werde Ihnen meine Bewerbung so schnell wie möglich schicken.“
Arbeitgeber: „Einverstanden! Die E Mailadresse finden Sie in der Anzeige im Internet.“
Bewerberin: „Ja, genau! Ich habe sie gerade vor Augen. Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Hilfe. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!“
Arbeitgeber: „Den wünsche ich Ihnen auch! Wir freuen uns, bald von Ihnen zu hören.“
Station 2: Bewerbungsgespräch
Arbeitgeber (Herr Steiner): „Ah, Frau Simons, richtig? Sie sind schon da, super!“
Bewerberin (Frau Simons): „Ja, richtig. Freut mich, Sie kennenzulernen! Sie müssen Herr Steiner sein.“
Arbeitgeber: „Ganz genau! Kommen Sie herein, nehmen Sie Platz! Möchten Sie etwas trinken? Hatten Sie eine gute Anreise?“
Bewerberin: „Vielen Dank! Ja, ich nehme gerne ein Glas Wasser, bitte. Meine Anreise war sehr kurz und völlig unkompliziert, da ich in der Nähe wohne.“
Arbeitgeber: „Oh wirklich?! Das passte dann ja super. So, bitte sehr!“ (Arbeitgeber gibt Wasser)
Bewerberin: „Danke!“
Arbeitgeber: „Frau Simons, wir haben Ihre Bewerbung gründlich geprüft und waren sehr beeindruckt. Ihr Profil scheint perfekt zu unserem Unternehmen zu passen. Ich freue mich daher, heute mehr über Sie zu erfahren.“
Bewerberin: „Das freut mich! Ich habe auch sehr viele positive Dinge über Ihre Firma gehört.“
Arbeitgeber: „Das ist schön! So, erzählen Sie mal, was hat Sie dazu motiviert, sich hier bei uns zu bewerben?“
Bewerberin: „Ich kenne Ihre Firma schon seit vielen Jahren. Meine Familie und ich gehen gerne in Ihrer Restaurantkette essen. Ich finde, Sie haben ein Konzept, das anders ist. Frisch, modern, aber trotzdem stilvoll!“
Arbeitgeber: „Das freut mich zu hören. Für uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter unsere Leidenschaft für unser Konzept teilen. Und Sie haben schon viele Jahre Berufserfahrung, oder?“
Bewerberin: „So ist es! Ich habe viele Jahre in der Buchhaltung gearbeitet und das Arbeiten mit Finanzdaten hat mir immer viel Spaß gemacht. Ich habe jedoch leider noch nie für ein Gastronomieunternehmen in der Buchhaltung gearbeitet. Daher ist Ihre Stelle eine gute Möglichkeit, neue Berufserfahrung zu sammeln und in einem Sektor zu arbeiten, der mich begeistert und fasziniert.“
Arbeitgeber: „Sehr interessant! Und Sie sagten, dass Sie noch nie für ein Gastronomieunternehmen gearbeitet haben. Wo haben Sie in der Vergangenheit gearbeitet?“
Bewerberin: „Nach meiner Ausbildung habe ich ein Praktikum bei einem Automobilunternehmen gemacht. Es war eine schöne und bereichernde Erfahrung. Das Automobilunternehmen hat mir nach meinem Praktikum ein Arbeitsangebot gemacht. Letztendlich habe ich dort drei Jahre lang gearbeitet.“
Arbeitgeber: „Das klingt sehr spannend! Nun interessiert mich aber, warum Sie die Stelle gewechselt haben. Waren Sie nicht mehr glücklich? Ich sehe, Sie waren danach bei „Multimarkt”. Das ist ein Supermarkt, richtig?“
Bewerberin: „Ja, richtig. Ich musste leider umziehen, sodass ich auch die Stelle wechseln musste. Ich war insgesamt zwei Jahre als Buchhalterin bei „Multimarkt” tätig.“
Arbeitgeber: „Verstehe! Und warum suchen Sie jetzt einen neuen Arbeitsplatz?“
Bewerberin: „Ich bin ein neugieriger und wissbegieriger Mensch! Ich möchte gern neue Erfahrungen sammeln und in einem Unternehmen arbeiten, in dem ich mich weiterbilden kann. Ihr Unternehmen bietet zudem sehr viele Aufstiegschancen. All diese Aspekte haben mich Ende überzeugt.“
Arbeitgeber: „Hm hm! Ich glaube, Sie würden sich gut in unser Unternehmen integrieren. Ihre Aufgaben hier sind herausfordernd und abwechslungsreich. Was sind denn Ihre Stärken und Ihre Schwächen?“
Bewerberin: „Ich würde sagen, dass ich sehr verantwortungsbewusst und belastbar bin. Ich bin kommunikativ und arbeite gern im Team. Außerdem bin ich sehr offen, neue Dinge zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Natürlich habe ich auch meine Schwächen. Ich bin zum Beispiel sehr ehrgeizig und manchmal zu perfektionistisch! Und am Anfang kann ich noch ein bisschen schüchtern sein, aber wenn ich mich an meine Kollegen gewöhnt habe, bin ich, wie gesagt, sehr offen und kommunikativ.“
Arbeitgeber: „Verständlich! Der Anfang ist immer aufregend, weil alles neu ist. Machen Sie sich keine Sorgen! Wir würden Sie natürlich unterstützen. Frau Simons, Sie haben gesagt, Sie sind sehr belastbar. Stellen Sie sich vor, einer unserer Mitarbeiter ruft Sie an und beschwert sich. Er hat einen Fehler in seiner Lohnabrechnung und ihm fehlt Geld. Was würden Sie in dieser Situation machen?“
Bewerberin: „Es ist ganz wichtig, ruhig und freundlich zu bleiben. Fehler können natürlich jedem passieren! Wenn ich einen Fehler gemacht hätte, würde ich mich bei dem Mitarbeiter entschuldigen und natürlich sofort in seine Lohnabrechnung schauen. Zusammen mit dem Mitarbeiter würde ich die Daten überprüfen und den Fehler identifizieren. Danach würde ich meinen Vorgesetzten informieren und die Abrechnung nochmals überarbeiten.“
Arbeitgeber: „Sehr gut! Das ist das richtige Vorgehen. Bleiben Sie ruhig und professionell! Sagen Sie, Frau Simons, wie sieht es mit Ihren Gehaltsvorstellungen aus?“
Bewerberin: „Ich habe in Ihrer Anzeige gelesen, dass Sie ein Jahresgehalt von 25.000 € brutto anbieten. Da ich schon viele Jahre Berufserfahrung habe, habe ich mir aber ungefähr 28.000 € brutto vorgestellt.“
Arbeitgeber: „Verstehe! Sie haben Recht. Der Wert in der Anzeige ist nur ein Richtwert. Da Sie aber eine erfahrene Fachkraft sind, können wir Ihnen sehr gerne ein höheres Gehalt anbieten. Über die genauen Details können wir später noch sprechen. Ja, Frau Simons. Ich habe keine weiteren Fragen an Sie. Haben Sie vielleicht noch Fragen?“
Bewerberin: „Ja, ich hätte noch ein paar Fragen: Können Sie mir bitte erzählen, was genau meine Aufgaben wären?“
Arbeitgeber: „Selbstverständlich! Sie würden die Finanzen für unsere Restaurants in Dresden führen. Das heißt, Sie würden die Lohnabrechnungen der Mitarbeiter erstellen, Sie würden unsere Einnahmen und Ausgaben im System registrieren und die Steuererklärungen verwalten.“
Bewerberin: „Vielen Dank für diese Information. Wie viele Mitarbeiter arbeiten bei Ihnen in der Buchhaltung?“
Arbeitgeber: „Aktuell haben wir drei Buchhalter in unserer Abteilung. Sie würden also im Team arbeiten und müssten nicht alles alleine machen, keine Sorge!“
Bewerberin: „Sehr schön! Das ist beruhigend. Und könnten Sie mir sagen, warum diese Stelle frei geworden ist?“
Arbeitgeber: „Natürlich! Unsere liebe Kollegin ist in Mutterschaft gegangen. Aus diesem Grund suchen wir nach Verstärkung für unsere Finanzabteilung.“
Bewerberin: „Und wenn ich fragen dürfte, wie lange wäre die Probezeit?“
Arbeitgeber: „Die Probezeit beträgt bei uns drei Monate. Ihr Arbeitsvertrag ist auf ein halbes Jahr befristet. Wenn dann beide Seiten zufrieden sind, erhalten Sie einen neuen, unbefristeten Vertrag.“
Bewerberin: „Danke für die Erklärung! Von meiner Seite aus gibt es keine Fragen mehr.“
Arbeitgeber: „Fantastisch! Dann bedanke ich mich für das nette Gespräch, Frau Simons. Wir melden uns am Ende der nächsten Woche bei Ihnen.“
Bewerberin: „Danke Ihnen für Ihre Zeit! Ich freue mich schon sehr, von Ihnen zu hören.“
Station 3: Positive Rückmeldung
Bewerberin (Frau Simons): „Simons, hallo?“
Arbeitgeber (Herr Steiner): „Guten Tag, Frau Simons. Hier spricht Herr Steiner von der Steiner GmbH.“
Bewerberin: „Ah, Herr Steiner. Ich grüße Sie!“
Arbeitgeber: „Ja, Frau Simons. Ich danke Ihnen nochmals für das nette Vorstellungsgespräch, das wir vor zwei Wochen geführt haben. Unsere Personalabteilung und ich haben uns zusammengesetzt und ich freue mich Ihnen mitzuteilen, dass wir Sie gerne einstellen würden.“
Bewerberin: „Ach, wirklich?! Das sind ja tolle Nachrichten. Vielen, vielen Dank. Ich freue mich wirklich sehr, bei Ihnen arbeiten zu dürfen!“
Arbeitgeber: „Ja, wir freuen uns auch sehr, dass Sie unser Team verstärken werden. Sie haben uns im Bewerbungsgespräch wirklich überzeugt. Frau Simons, der Arbeitsbeginn ist schon in zwei Wochen. Es sind noch viele Dinge zu klären und zu organisieren.“
Bewerberin: „Ja, stimmt!“
Arbeitgeber: „Können Sie bitte nächste Woche zu uns ins Büro kommen? Ich werde die Personalabteilung bitten, Ihren Arbeitsvertrag vorzubereiten. Sie müssen ihn dann nur unterschreiben! Und ach ja, bitte vergessen Sie nicht, Ihr Führungszeugnis mitzunehmen.“
Bewerberin: „Ja, ich habe es schon hier zu Hause. Wann soll ich nächste Woche kommen? Und wann ist mein erster Arbeitstag?“
Arbeitgeber: „Ihr erster Arbeitstag beginnt am ersten Juni um acht Uhr morgens. Bitte kommen Sie nächste Woche am Mittwoch um 15 Uhr in unser Büro.“
Bewerberin: „Das ist kein Problem! Am Mittwoch um 15 Uhr passt mir sehr gut.“
Arbeitgeber: „Wunderbar! Dann nochmals Glückwunsch und herzlich willkommen bei der Steiner GmbH. Wenn Sie am Mittwoch ins Büro kommen, vergessen Sie Ihr Führungszeugnis, Ihren Personalausweis und Ihre Steueridentifikationsnummer nicht.“
Bewerberin: „Ja, ich werde an alle nötigen Dokumente denken! Danke für die Erinnerung.“
Arbeitgeber: „Sehr gern, bis Mittwoch! Machen Sie es gut, Frau Simons!“